Worauf ist zu achten?
Meine ersten Katzenshootings – Erfahrungen
Es war soweit und ich hatte meine ersten Fotoshootings mit Katzen. Grade da das Wetter aktuell sehr unbeständig ist, ist es schwer ein Hunde-Fotoshootings outdoor zu planen – im einen Moment scheint die Sonne und im nächsten Hagelt es. Da hat es sich natürlich angeboten innen mit süßen Katzen zu arbeiten und so kam es, dass ich gleich zwei Katzenshootings in der letzten Woche hatte.
Natürlich war es auch eine Umgewöhnung, da ich bisher hauptsächlich Hunde und Pferde vor der Kamera hatte, aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase und auch ein wenig schmusen lief es ziemlich gut.
Unterschiede zu Hundeshootings

Was genau unterscheidet ein Katzenshooting von einem Hundeshooting? Nun ja der offensichtlichste Unterschied ist wohl der der Location. Natürlich gibt es auch Freigänger Katzen und Indoor Hundeshootings, aber oftmals sind die Katzenshootings eher zu Hause.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eher der Typ „Hundemensch“ bin – auch wenn ich Katzen echt toll finde – aber bisher hatte ich zu Hunden immer schneller einen Draht und musste bei Katzen im Vorfeld mehr Überzeugungsarbeit leisten. Das hieß dann viel Ruhe bewahren, Katzenleckerchen und Kuscheleinheiten.
Um ehrlich zu sein fand ich das aber eine angenehme Abwechslung und fand es schön zu sehen, wie die Katzen immer mehr Vertrauen aufgebaut haben und am Ende sogar Spaß am Shooting hatten. Ein weiterer Unterschied war, dass man einem Hund natürlich viel einfacher Tricks wie „Sitz“, „Platz“ und „Pfote geben“ beibringen kann, allerdings ist dies auch bei einigen Katzen möglich, wie Frauchen Julia von Haley & Yuna bewiesen hat.
Checkliste für ein gelungenes Katzenshooting
- Bring Geduld mit
Ganz wichtig ist es viel Geduld mitzubringen und nichts erzwingen zu wollen, denn viele Katzen sind grade bei fremden Menschen eher schüchtern und zurückhaltend und müssen sich erstmal an die neuen Personen gewöhnen.
Generell gilt dies natürlich für alle Tiere. - Bestechung mit den Lieblingsleckerchen
Was bei Hunden funktioniert, ist auch bei Katzen ein echt guter Tipp. Lass dir von Frauchen oder Herrchen ein paar der Lieblingsleckerchen geben und bestecht das Fotomodel einfach ein wenig. So gewöhnen sich die Katzen schneller an dich und bauen vertrauen auf. Und genau dieses Vertrauen ist wichtig, wenn ihr mit dem Shooting anfangt. - Hol‘ dir Hilfe
Es ist immer einfacher Tiere zu fotografieren, wenn man jemanden zum helfen dabei hat. Ideal sind natürlich Frauchen und Herrchen. Die Katzen haben ihre Bezugspersonen dabei und werden so abgelenkt von der klickenden Kamera und eventuell dem Blitzlicht. Außerdem kann Frauchen oder Herrchen sein / ihr Tier gekonnt in Szene setzen. - Spielzeug für den nötigen Spaß
Katzen freuen sich über Spielzeug und haben so gleich viel mehr Spaß an der Arbeit. Das ist ebenfalls eine gute Methode das Vertrauen der Katzen zu bekommen und das anfängliche Eis zu brechen.
Am Ende sind ein paar wirklich schöne Bilder dabei rausgekommen – natürlich geht es immer besser, aber für mein erstes Katzenshooting bin ich mehr als zufrieden.
Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick in mein erstes Katzenshooting verschaffen.
Bis bald,
Eure Denise

