Übung macht den Meister - heißt es so schön. Und das nehme ich wörtlich. Falls ihr also Lust auf schöne Fotos eurer Fellnasen habt und mich gleichzeitig im Lernprozess unterstützen wollt, bucht doch einfach ein kostenloses Tiershooting über mein Kontaktformular.
Das Leben ist ein weißes Blatt, die Farben sind in dir. Mal es schön bunt und leuchtend.
– Jochen Mariss –
Manchmal ist es einfach wichtig etwas Farbe in das Leben zu bringen. Besonders in stressigen Phasen oder wenn mal alles aus dem Ruder läuft. Auch bei mir ist es aktuell wieder eher stressig plus die momentane Situation bezüglich Corona. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich es trotz allem neulich hinbekommen habe mit Rebecca und Harry vom Instagram Account @Harry_the_labby ein Fotoshooting zu organisieren.
Wir waren zuerst am Rapsfeld und in der Wupper und wollten unbedingt noch ein Shooting mit Holi Farben machen. Rebecca hatte diese Idee und ich war sofort Feuer und Flamme, auch wenn ich das noch nie vorher gemacht habe. Irgendwann ist nunmal immer das erste Mal und so haben wir uns für Pfingstmontag erneut verabredet, um mit Harry das lang ersehnte Holifarben-Shooting zu machen.
Gesagt getan Pfingstmontag war es dann abends soweit und Rebecca, Marius und Harry sind nochmal zu mir gekommen um besonders Harrys Leben deutlich bunter zu gestalten. Und bevor einige jetzt vielleicht denken „Ohje der arme Hund! Mit Farbe ist doch schädlich für das Tier!“ …. Alle diejenigen kann ich an dieser Stelle beruhigen: die Holi Farbe, die wir verwendet haben besteht aus Maismehl und Lebensmittelfarbe und ist somit NICHT schädlich und auch einfach wieder auswaschbar.
Also ging es los und wir sind mit Farben, Hund, Wasser und Kamera in Richtung Rhein marschiert. Auf den großen Wiesen war es perfekt und Harry durfte erstmal ein wenig toben, bevor es dann ans einsauen ging. Das war ihm nicht ganz geheuer, aber er hat brav mitgemacht und wurde immer bunter und bunter.
Es war ein Chaos, bunt und vor allem wurde viel gelacht. Die Farbe hat super auf Harrys Fell gehaftet und war schön intensiv. Aber Harry hatte auch viele Pausen und durfte mit anderen Hunden spielen, schnüffeln und markieren.
Ich persönlich habe mein absolutes Lieblingsbild gefunden. Und hier ist es! Rebecca und Marius haben Harry mit 4 unterschiedlichen Farben beworfen und ich habe das ganze in der Kamera eingefangen. Auf den meisten Bildern guckt Harry erschrocken oder genervt, aber hier finde ich schaut er perfekt. Was meint ihr dazu?
Und damit Harry nich ganz allein dreckig war, wurde auch Rebecca richtig schön eingesaut, um ein Paar Bilder von beiden zusammen zu bekommen.
Ich finde die beiden zusammen einfach echt toll und Harry gibt sogar Küsschen, also so schlimm war das mit der Farbe dann doch nicht.
Am Ende hieß es dann noch „Wer eine Sauerei macht, muss sie auch wieder beseitigen!“ und so sind wir mit Harry noch runter zum Rhein und die Wasserratte durfte noch platschen, schwimmen und tauchen. Und siehe da: Harry war im nu wieder sauber.
Und da das Beste ja bekanntlich zum Schluss kommt… Ab sofort könnt ihr auch euer persönliches Holi-Farben Shooting mit eurem Liebling bei mir buchen inkl. 8 Farbbeutel je 100 g Farbe. Bunt, Spaßig und Ungefährlich! Mit viel Geduld und Spaß erschaffe ich wundervolle Erinnerungen von eurem Liebling und auf Wunsch könnt ihr ebenfalls mit auf das Bild. Also nutzt jetzt die Gelegenheit und bucht ein exklusives Farb-Shooting!
Eure Denise
Ihr wollt auch gerne ein farbenfrohes Holi-Shooting?
Kein Problem ihr könnt ab sofort so ein Shooting bei mir buchen! Mehr Infos gibt es hier.
Alles Glück auf Erden liegt auf dem Rücken von Pferden!
Friedrich von Bodenstedt
Nachdem ich jetzt schon einige Erfahrungen in Puncto Hundefotografie sammeln durfte, und auch die ersten Versuche an Katzenshootings hatte, war es nun endlich soweit und ich hatte mein erstes offizielles Pferdeshooting. Mit offiziell meine ich nicht meine geliebte Reitbeteiligung Cadance, denn den und seine Freunde hatte ich ja bereits öfter vor der Kamera, zumindest haben wir es versucht. Nein offiziell bedeutet in diesem Fall ein fremdes Pferd aus einem fremden Stall.
Die liebe Celine hat mich auf Instagram gefunden und ein Shooting angefragt. Leider kam genau dann der Lockdown wegen der Corona Pandemie und das Shooting konnte aufgrund der strengen Bestimmungen nicht stattfinden – und auch ich habe in dieser Zeit ja von Shootings abgesehen, um dem #socialdistancing ebenfalls gerecht zu werden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wie meine Mama schon immer gesagt hat. Und so war es dann am 17.Mai 2020 endlich soweit und ich bin zu Celine und ihrer Araber-Pinto Stute Awanie auf den Singerhofgefahren.
Celine hatte mich schon „vorgewarnt“, dass Awanie nicht grade einfach ist und man viel Geduld mit ihr haben muss. Allerdings bin ich ganz unvoreingenommen an die Sache ran gegangen, da Cadance ja auch nicht grade einfach ist und Foto-Sessions nicht sonderlich mag. Und was soll ich sagen? Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht und auch wenn Awanie ihren eigenen Kopf hatte, hat sie meiner Meinung nach richtig gut mitgemacht und hat all‘ ihre Tricks ausgepackt.
Die hübsche Stute ist galoppiert, gestiegen und hat perfekt posiert, obwohl sie stillstehen nicht so gern hat. Ich bin mit den Ergebnissen meines ersten Pferdeshootings sehr zufrieden und konnte sowohl Action-Bilder, als auch Portrait Aufnahmen von Awanie allein und mit Celine zusammen machen.
Noch ganz frisch an der Seite von Celine ist ihre neue erst 3-jährige Stute Rosie, die tatsächlich erst vor 3 Wochen in ihr neues zu Hause eingezogen ist. Und die kleine war ebenfalls ein wahres Naturtalent in Sachen posieren.
Wobei es schon eine Herausforderung darstellte, dass beide Models gleichzeitig hübsch schauen UND Celine nicht noch verdecken.
Ich finde jedoch mit genug Geduld hat auch das recht gut geklappt, oder?
Besondere Herausforderungen
Natürlich war es etwas ganz anderes als ein Hundeshooting. Allein der Größenunterschied von Hund zu Pferd ist schon einmal beachtlich, aber auch das Verhalten und die Möglichkeiten unterscheiden sich. Kann man einen gut erzogenen Hund auch mal frei laufen lassen oder das Halsband ausziehen, so macht es wenig Sinn ein Pferd mit Trense frei auf einem Feld ohne Begrenzung und an einer Straße laufen zu lassen. Auch das Abtrensen macht außerhalb einer eingezäunten Weide oder ähnlichem nicht unbedingt Sinn. Daher war es wichtig das richtige Timing zu finden. Der Moment in dem Awanie die Ohren vorne hat, aufmerksam und hübsch schaut, die Zügel richtig liegen und niemand mehr im Bild ist.
Celine hat mir erzählt, dass sie mit Pferden aufgewachsen ist, und das hat man auch gemerkt. Sie konnte nix aus der Ruhe bringen und auch als Awanie mit ihr bockend über die Wiese galoppiert ist, ist sie ruhig geblieben und hatte die Situation voll im Griff.
Auch die Tricks, die sie Awanie beigebracht hat, wie zum Beispiel steigen auf Kommando waren tolle Motive für mich.
Ein wirklich tolles Team!
Fazit meines ersten Pferdeshootings
Alles in allem bin ich total zufrieden und finde auch die Ergebnisse ganz gut – besonders für das erste Mal. Natürlich lerne ich auch aus jedem Shooting, ob in der Kameraeinstellung, der Objektivwahl, dem richtigen Licht, spannenden und abwechslungsreichen Locations oder in der Bildbearbeitung. Generell lernt man nie aus und das finde ich auch gut so, es macht mir Spaß neues zu lernen und zu entdecken.
Daher freue ich mich schon jetzt tierisch auf mein nächstes Pferdeshooting auf dem Singerhof oder in anderen Ställen. Also falls ihr ein Pferd habt und dieses in der Nähe von Leverkusen steht, könnt ihr euer persönliches Shooting bei mir buchen.
In diesem Sinne geht ein dickes D A N K E an Celine, Awanie und Rosie für dieses einzigartige Erlebnis und ein tolles Shooting.
Aktuell kommt man sich vor wie in einem dieser Katastrophenfilme – Freizeitaktivitäten, Sportvereine, Cafés und Restaurants sind untersagt oder geschlossen, die Supermärkte sind wie leergefegt (mal ehrlich ihr bekommt doch alle noch genug Klopapier und Nudeln, lasst was für alle da statt Unmengen zu hamstern) und auch die Straßen sind so viel leerer. Der Virus Covid19 hat nicht nur uns in Deutschland, sondern die ganze Welt fest im Griff. Um Zustände wie in China oder Italien zu vermeiden und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, hat auch unsere Regierung Maßnahmen ergriffen. Hierunter fällt auch das #socialdistancing (das Vermeiden sozialer Kontakte) und daher findet ihr weiter unten in diesem Beitrag noch tolle Beschäftigungsideen für die Zeit zu Hause.
Ich hatte hierzu bereits vor ein paar Tagen eine Meldung veröffentlicht, aber möchte auch jetzt nochmal an alle appellieren gewisse Regeln einzuhalten:
Bleibt zu Hause wenn es Möglich ist (Grillpartys und ähnliches sind vollkommen fehl am Platz!)
Vermeidet unnötigen Kontakt
Haltet Abstand zu anderen, wenn ihr doch raus müsst
Achtet auf eine anständige Hygiene und desinfiziert euch die Hände
Helft den alten und bedürftigen Menschen (zB Toilettenpapier spenden an Tafeln oder für Menschen einkaufen gehen, die gefährdet sind)
Was in dieser Zeit jedoch alles noch schlimmer macht, sind die Menschen die Panik schieben und sich gefühlt die komplette Wohnung und Keller mit Klopapier und Nudeln vollstopfen. Echt mal, seid doch mal sozial und kauft nur was ihr braucht! Denn die Geschäfte sind geöffnet und sorgen für Nachschub – hier ist auch ein dickes DANKE! angebracht an alle, die dafür arbeiten, damit Mensch und Tier weiterhin versorgt sind!
Beschäftigungsideen für zu Hause
Da wir jetzt alle zu Hause sind um die Ausbreitung der Corona Pandemie zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen habe ich gedacht, kann man diese Zeit auch sinnvoll nutzen. Wer also nicht weiß, was er/sie mit sich anfangen soll, sollte jetzt unbedingt weiterlesen.
Pssst… den Unterschied zwischen Epidemie und Pandemie erkläre ich euch hier:
Harry geht doch immer. Schon als Kind habe ich die Harry Potter Bücher verschlungen und später dann natürlich auch die Filme gesehen. Wer immer noch nicht weiß worum es geht, bekommt nochmal eine kurze Zusammenfassung:
Harry Potter – der Junge der überlebte – ist kein gewöhnlicher Junge. Nein Harry ist ein Zauberer und erfährt mit 11 Jahren, dass er auf die Magische Schule für Hexerei und Zauberei gehen soll. Damit beginnt ein großes neues Kapitel in Harry’s Leben, er schließt neue Freundschaften, lernt die magische Welt kennen und hat viele schöne aber auch einige gefährliche Abenteuer zu bestehen.
8-teilige Filmreihe mit Daniel Radcliff, Rupert Grint und Emma Watson, die auch für Kinder geeignet ist.
Gefunden auf: Amazon Video (allerdings nur zum leihen oder kaufen)
Romantik zum Schluchzen – Ein ganzes halbes Jahr
Buchverfilmung nach Jojo Moyes Bestseller
Wer wie ich auf romantische Schnulzen steht ist mit dieser Buchverfilmung sehr gut aufgehoben. Ich habe viel gelacht und geweint bei dieser schönen Verfilmung mit Emilia Clarke und Sam Claflin in den Hauptrollen.
Louisa Clark ist lebensfroh und dringend auf der Such nach einem Job. Wie das Schicksal so will bekommt sie die Stelle als Pflegerin des querschnittsgelähmten Will Traynor und hat mit dessen ständiger schlechter Laune (was is seiner Situation auch verständlich ist) zu kämpfen. Aber aufgeben und den Job hinwerfen kommt für „Lou“ nicht in Frage und sie gewinnt mit viel Charme, Humor und Hartnäckigkeit Will’s Herz. Aber es gibt etwas, dass Lou noch nicht weiß und was ihr schnell den Wind aus den Segeln nehmen wird. Was das ist, findet ihr heraus, wenn ihr den Film guckt.
Gefunden auf: Amazon Video (leihen und kaufen)
Ähnlich schöne Schnulzen findet ihr Gratis im Netflix Abo:
Wie ein einziger Tag
Kein Ort ohne Dich
Falling Inn Love
Nervenkitzel gefällig? – Das schweigen der Lämmer und Hannibal
Genialer Psychiater und Serienkiller – Doctor Hannibal Lector
Ich persönlich bin ein richtiger True Crime Fan und finde Krimi Thriller echt spannend. Und seien wir mal ehrlich – ich kann auch nicht nur Schnulzige Liebesfilme zum heulen schauen oder? Daher sind Filme wie die Reihe über Hannibal Lecter eine gelungene Abwechslung.
Hannibal Lecter ist ein berühmt berüchtigter Serienmörder, Kannibale, aber auch ein genialer Psychologe. Nachdem er gefasst wurde sitzt er im Hochsicherheitstrakt in einer Einzelzelle. Als ein neuer Serienmörder sein Unwesen treibt schickt das FBI die junge Agentin Clarice Starling zu Doctor Lecter ins Gefängnis um mit ihm zu sprechen und ihn bei den Ermittlungen um Hilfe zu bitten.
Gefunden auf: Netflix
Jodie Foster und Anthony Hopkins brillieren hier in den Hauptrollen.
Weitere Tipps für Crime Fans, die ihr ebenfalls auf Netflix findet sind:
Prisoners (Jake Gyllenhaal, Hugh Jackman)
Zodiac – Die Spur des Killers (Jake Gyllenhaal, Mark Buffalo, Robert Downey Jr.)
96 Hours (Liam Neeson in Bestform)
Netflix & Chill mit meinen Top Serien für einen Marathon
Spannend
Pretty little Liars (Netflix)
The Blacklist (Netflix)
Secrets and Lies (Amazon)
Quantico (Maxdome)
Criminal Minds (Maxdome)
How to get away with Murder (Netflix)
Sitcoms zum Lachen
Big Bang Theory
American Housewife
Blackish
Familienanhang
Brooklyn Nine-Nine
Modern Family
One Day at a Time
Alle auf Netflix!
Einfach emfehlenswert
Scorpion (Netflix)
Suits (Netflix)
Greys Anatomy (Maxdome)
Bull (Maxdome)
Limitless (Netflix)
Riverdale (Netflix)
Denver Clan (Netflix)
Podcast & Doku Tipps für True Crime Fans
Wie ich ja bereits oben erwähnt habe, bin ich ein richtiger True Crime (Wahre Verbrechen) Fan und finde es sehr interessant wahre Verbrechen durch Podcasts, Serien oder Dokumentationen nahe gebracht zu bekommen. Und nein ich bin kein psychopathischer Serienkiller, mich interessiert daran besonders die Psyche der Verbrecher und das WARUM? Namen wie Jeffrey Dahmer, Ted Bundy und Son of Sam sind ja vielen ein Begriff, aber was waren das für Menschen und was hat sie zu so grausamen Taten bewogen? Das erfahrt in in meinen Lieblings Podcasts und Dokumentationen zum Thema True Crime. Aber auch die oben erwähnte Serie Criminal Minds geht besonders auf die Psyche von Serientätern indem die Hauptfiguren der Verhaltensanalyseeinheit des FBI Profile erstellen, um die Täter zur Strecke zu bringen.
Podcasts (Spotify)
Mordlust
Mord auf Ex
Von Mord und Totschlag
Zeit Verbrechen
Stern Crime
Dokumentationen (Netflix)
Inside the Criminal Mind
Don’t F*** with Cats
Ted Bundy – Selbstporträt eines Serienmörders
Das Verschwinden von Madeleine McCann
Making a Murderer
Mein True Crime Podcast Nummer 1
Super interessante Dokumentation auf Netflix
Buchempfehlungen für Leseratten
Ich lese wirklich gerne und mag besonders Fantasy – könnte man auch erraten, da ich ja bereits erwähnt habe, dass ich Harry Potter mehrfach gelesen habe. Aktuell LIEBE ich besonders die Bücher der Autorinnen unter dem Pseudonym Rose Snow. Eine einzigartige Mischung aus Fantasy und Romantik mit dem gewissen etwas an Spannung, die einen nicht mehr los lässt. Also möchte ich hier nochmal ein ganz, ganz großes Lob an Carmen und Ulli aussprechen, die hinter Rose Snow stecken und mir mit ihren Geschichten so viele tolle Lesestunden bereiten. All ihre Bücher finde ich wirklich super toll, aber meine Favoriten sind die Reihen „8 Sinne“ und “ Die 11 Gezeichneten“.
Taucht ein in eine Welt der Magie und begleitet Stella auf mehr als einer Reise ins Unbekannte.
Lee & Ben erleben eine Vielzahl von Abenteuern in einer Welt der Gefühle.
Erfahrt hier mehr über meine Lieblingsautorinnen. Die Bücher von Rose Snow habe ich bisher immer auf meinem Kindle gelesen, ihr könnt diese aber auch auf herkömmliche Weise erwerben und in Papierform lesen.
Weitere Buchempfehlungen
Arkadien-Trilogie von Kai Mayer
Tintenherz-Trilogie von Cornelia Funke
Reckless-Reihe von Cornelia Funke
After-Reihe von Anna Todd
Die Verratenen (Bd 1 der Trilogie) von Ursula Poznanski
Die Tribute von Panem von Suzanne Collins
Alternativen zum Fitnessstudio
Da auch Sportvereine und Fitnessstudios alle geschlossen haben, muss man sich ja auch für die sportliche Betätigung Alternativen suchen. Ich persönlich gehe natürlich mit meiner Pflegehündin Heidi alleine Gassi und kümmert mich auch um meine Reitbeteiligung unter Einhaltung aller Verhaltensregeln, aber Sport muss schon irgendwie sein. Meine aktuelle Alternative ist das Fitnessstudio für zu Hause – Gymondo. Hier mache ich nach belieben meine Workouts zu Hause und hoffe, dass mein Nachbar unter mir es mir nachsieht wenn ich mal ein wenig lauter bin.
Ich hoffe ihr habt ein paar Inspirationen bekommen können um diese Zeit gut durchzuhalten.
Die Lage wird immer ernster und auch die Stadt Leverkusen hat reagiert und folgenden Erlass rausgegeben:
A l l g e m e i n v e r f ü g u n g :
Präambel
Zweck dieser Allgemeinverfügung ist es, jeden sozialen Kontakt zwischen Menschen auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren. Denn jeder Kontakt birgt das Ri-siko einer Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, selbst wenn des-sen Trägerin/Träger dies möglicherweise nicht bemerkt. Jede Bürgerin und jeder Bür-ger soll sich also bei jeder Handlung, bei der sie/er in Kontakt mit einem anderen Menschen tritt fragen, ob dieser Kontakt unbedingt notwendig ist. Dabei darf es nicht um wirtschaftliche Überlegungen gehen, denn die Gesundheit jeder/jedes Einzelnen ist nicht in Geld aufzuwiegen. Daher müssen zum Schutz Aller auch wirtschaftliche Einbußen jeder/jedes Einzelnen in Kauf genommen werden.
Aus diesem Grund bitte ich um euer Verständnis, dass ich vorerst keine neuen Fotoshootings in naher Zukunft planen und durchführen kann! Ich werde euch jedoch gern weiter auf Social Media und hier auf der Website mit Material aus vergangenen Shootings versorgen, also bleibt dran, ihr habt ja jetzt etwas Zeit.
Hundeerziehung ist das A und O, wenn man mit einem Hund zusammenlebt. Aber viele suchen verzweifelt den einen richtigen Weg zu finden. Doch gibt es wirklich die ultimative Lösung oder ein Geheimrezept, wie man seinen Hund am Besten erziehen sollte – oder gar muss? Die Antwort darauf ist, zugegebenermaßen, für viele erstmal enttäuschend, denn es gibt nicht den EINEN richtigen Weg oder das ultimative Geheimrezept. Jeder Welpe und jeder Hund ist anders und jedes Herrchen und jedes Frauchen setzt andere Prioritäten bei der Erziehung. Also liegt der Schlüssel zu einer guten Hundeerziehung nicht irgendwo an einem mysteriösen Ort versteckt, sondern in uns selbst.
Meine 3 Goldenen Fragen zur Hundeerziehung
Deshalb finde ich persönlich es wichtig, dass jeder Hundehalter seinen eigenen Weg findet und mit seinem Hund arbeitet. Dabei sollte man sich zuallererst folgende 3 goldenen Fragen stellen:
Was sind meine Stärken und Schwächen?
Welche Werte sind mir in der Hundeerziehung am wichtigsten und wo möchte ich hin?
Womit habe ich in der Erziehung die größten Schwierigkeiten und warum?
Ihr müsst zuerst euch und eure eigene Persönlichkeit kennenlernen, bevor ihr euren Hund prägt. Der in der Psychologie als „Big Five“ oder das Fünf-Faktoren-Modell (engl. OCEAN-Model) bekannte klassische Ansatz der Persönlichkeitstypen besagt, dass es fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit gibt. Und jeder Mensch lässt sich demnach in die folgenden fünf Skalen einteilen:
Um herauszufinden um welchen Typen es sich bei einer Person handelt, werden oft Fragebögen genutzt, der am meisten genutzte Test ist der NEO-PI-R Test nach Paul T. Costa und Robert R. McCrae. Dieser Test ist sehr umfangreich und teilt die fünf Faktoren jeweils nochmal in sechs Unterskalen ein. Falls ihr mehr dazu wissen möchtet, schaut doch mal auf testzentrale.de vorbei, dort könnt ihr den Test downloaden oder nur einzelne Bereiche des Tests.
Allerdings ist dieses Thema äußerst Komplex und ihr sollt ja schließlich nur euch selbst und euren Hund besser kennenlernen und kein Psychologiestudium absolvieren. Deswegen versucht euch hierbei auf das Wesentliche zu beschränken. Dabei hilft oftmals ein simples Notizbuch, in dem man seine Erfahrungen und Beobachtungen von einem selbst und dem Hund festhalten kann.
By Pawtastic Tierfotografie
Grundkommandos der Hundeerziehung
Ob der Hund wirklich viele Kommandos lernt oder nicht hängt natürlich stark von Herrchen oder Frauchen ab, aber meiner Meinung nach sollte jeder Hund gewisse Grundkommandos beherrschen oder erlernen. Dazu zählen für mich folgende Kommandos:
Bleib! So bleibt der Hund idealerweise dort wo er grade ist. Egal ob man nur nicht will, dass der Hund einem hinterher läuft oder gar, dass er beim Gassi gehen ohne Leine nicht einfach dort hin läuft, wohin er möchte. WICHTIG: Beim üben des Kommandos lassen die meisten Menschen ihren Hund „Sitz“ machen, geben das Kommando „Bleib!“ gehen ein Stück und rufen dann den Hund zu sich. Darauf folgt eine Belohnung. Genau das ist falsch! So wird der Hund für das Kommando „Komm“ belohnt und nicht für das bleiben. Statt den Hund zu euch zu rufen, solltet ihr wieder zurück zum Hund gehen und ihn dann dafür belohnen, dass er geblieben ist.
Sitz! Dieses Grundkommando kennt wohl jeder. Der Hund setzt sich auf Kommando hin. Aus dem „Sitz“ lassen sich viele weitere Kommandos erlernen, wie zum Beispiel „Platz“ oder „Gib Pfote“.
Komm! Fast genauso wichtig oder gar noch wichtiger als „Bleib“ ist das Kommando „Komm“. Hierbei ist der Hund idealerweise immer abrufbar und kommt zu Herrchen / Frauchen zurück, wenn er soll. Für mich eins der Wichtigsten Kommandos überhaupt!
Platz! Platz = Hinlegen! Wenn der Hund das Kommando „Sitz“ beherrscht ist es nicht mehr weit bis zum „Platz“. Und von hier aus lassen sich weitere Tricks lernen wie zum Beispiel „Rolle“, „Toter Hund“ oder „Pfoten kreuzen“.
Aus! Ebenfalls eines der wichtigsten Kommandos. Wenn der Hund beim Gassi gehen auf die Idee kommen sollte etwas zu fressen, was er nicht soll, hilft dieses Kommando ihn das Fressen ausspucken zu lassen. Auch beim Spielen ist es sinnvoll, wenn der Hund auf Kommando aufhört.
So jetzt bist du dran! Sag mir deine Meinung zur Hundeerziehung in den Kommentaren. Verrate mir was dir bei der Hundeerziehung wichtig ist, was dein/e Hund/e für Kommandos beherrscht / beherrschen und was dein Lieblingskommando ist.
Vielleicht habt ihr es ja bereits gesehen, aber ich habe ein neues #Dogmodel unter meinen Models – Luiz. Luiz ist was ganz besonderes, denn sein Frauchen Selli hat eine ganz besondere Philosophie, die mir besonders gut gefällt und die ich euch gerne hiermit vorstellen möchte.
Back to the Roots
Was bedeutet das und was hat das mit Hunden zu tun? Zurück zu den Wurzeln bedeutet, dass überzüchtete Hunderassen so gekreuzt werden, dass ihre Ursprünglichen Merkmale wieder zum Vorschein kommen. Unser Luiz ist zum Beispiel eine französische Bulldogge, die so (wahrscheinlich mit einem Pitbull Terrier) gekreuzt wurde, dass er ein wenig größer ist, eine Rute hat und eine längere Schnauze. So möchte sein Frauchen Selli der extremen Überzüchtung entgegenwirken. Und genau das finde ich persönlich eine tolle Philosophie, die ich hier gern näher erläutern möchte.
Überzüchtete Rassen
Viele Hunderassen sind leider überzüchtet und das ist für die Tiere nunmal nicht gut, da so Krankheiten oder Atemprobleme häufiger auftreten. Besonders überzüchtete Rassen sind französische Bulldoggen, Möpse, Schäferhunde und sogar Dackel und Boxer.
Französische Bulldogge
Grade die verkürzten Schnauzen bringen den lieben Vierbeinern oft Atemprobleme und bei französischen Bulldoggen fehlt noch die Rute, die Hunde ja eigentlich zur Kommunikation benötigen.
Schäferhund
Bei Schäferhunden fällt auf, dass besonders die überzüchteten Hunde im Alter an Lähmungserscheinungen leiden, da der Rücken stark abfallend und die Hinterläufe eingeknickt sind.
Mops
Auch der Mops leidet, ähnlich wie die französische Bulldogge, unter der platten Schnauze, weshalb sich hier ebenfalls viele Fans der Rasse für die Züchtung des Retro-Mops einsetzen.
Boxer
Beim Boxer verhält es sich ähnlich wie beim Schäferhund und die Hinterhand fällt leicht ab, aber auch die Schnauze ist verkürzt, hier werden jedoch Ohren und Rute nicht mehr kupiert – was ich persönlich auch grausam finde.
Dackel
Vom Jagdhund zum Begleithund ist auch der Dackel mutiert. Früher war der ursprüngliche Dackel ein wenig größer, muskulöser und hatte einen etwas kürzeren Rücken, was ihn weniger anfällig für Bandscheibenvorfälle gemacht hat.
Auch die extra gezüchteten Fellfarben bergen den Nachteil, dass diese Hunde leider öfter unter Allergien und Unverträglichkeiten leiden und natürlich werden viele Hunde durch die Überzüchtung unsportlicher oder eingeschränkt in ihrer natürlichen Bewegung.
Wenn ihr sehen möchtet, wie die oben genannten Rassen früher, also circa vor 100 Jahren, aussahen, schaut mal bei Petfindu vorbei.
Ich würde mich wirklich freuen eure Meinung hierzu in den Kommentaren zu hören (auch falls ihr anderer Meinung seid), allerdings werde ich mir vorbehalten Kommentare nicht freizugeben, die unsachlich, angreifend oder gar beleidigend sind. Falls ihr eine andere Meinung dazu habt und diese sachlich schreibt finde ich das super und vollkommen in Ordnung auch gerne Argumente was eventuell dagegen sprechen könnte sind gern gesehen.
Es war soweit und ich hatte meine ersten Fotoshootings mit Katzen. Grade da das Wetter aktuell sehr unbeständig ist, ist es schwer ein Hunde-Fotoshootings outdoor zu planen – im einen Moment scheint die Sonne und im nächsten Hagelt es. Da hat es sich natürlich angeboten innen mit süßen Katzen zu arbeiten und so kam es, dass ich gleich zwei Katzenshootings in der letzten Woche hatte. Natürlich war es auch eine Umgewöhnung, da ich bisher hauptsächlich Hunde und Pferde vor der Kamera hatte, aber nach einer kurzen Gewöhnungsphase und auch ein wenig schmusen lief es ziemlich gut.
Unterschiede zu Hundeshootings
Was genau unterscheidet ein Katzenshooting von einem Hundeshooting? Nun ja der offensichtlichste Unterschied ist wohl der der Location. Natürlich gibt es auch Freigänger Katzen und Indoor Hundeshootings, aber oftmals sind die Katzenshootings eher zu Hause. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eher der Typ „Hundemensch“ bin – auch wenn ich Katzen echt toll finde – aber bisher hatte ich zu Hunden immer schneller einen Draht und musste bei Katzen im Vorfeld mehr Überzeugungsarbeit leisten. Das hieß dann viel Ruhe bewahren, Katzenleckerchen und Kuscheleinheiten. Um ehrlich zu sein fand ich das aber eine angenehme Abwechslung und fand es schön zu sehen, wie die Katzen immer mehr Vertrauen aufgebaut haben und am Ende sogar Spaß am Shooting hatten. Ein weiterer Unterschied war, dass man einem Hund natürlich viel einfacher Tricks wie „Sitz“, „Platz“ und „Pfote geben“ beibringen kann, allerdings ist dies auch bei einigen Katzen möglich, wie Frauchen Julia von Haley & Yuna bewiesen hat.
Bring Geduld mit Ganz wichtig ist es viel Geduld mitzubringen und nichts erzwingen zu wollen, denn viele Katzen sind grade bei fremden Menschen eher schüchtern und zurückhaltend und müssen sich erstmal an die neuen Personen gewöhnen. Generell gilt dies natürlich für alle Tiere.
Bestechung mit den Lieblingsleckerchen Was bei Hunden funktioniert, ist auch bei Katzen ein echt guter Tipp. Lass dir von Frauchen oder Herrchen ein paar der Lieblingsleckerchen geben und bestecht das Fotomodel einfach ein wenig. So gewöhnen sich die Katzen schneller an dich und bauen vertrauen auf. Und genau dieses Vertrauen ist wichtig, wenn ihr mit dem Shooting anfangt.
Hol‘ dir Hilfe Es ist immer einfacher Tiere zu fotografieren, wenn man jemanden zum helfen dabei hat. Ideal sind natürlich Frauchen und Herrchen. Die Katzen haben ihre Bezugspersonen dabei und werden so abgelenkt von der klickenden Kamera und eventuell dem Blitzlicht. Außerdem kann Frauchen oder Herrchen sein / ihr Tier gekonnt in Szene setzen.
Spielzeug für den nötigen Spaß Katzen freuen sich über Spielzeug und haben so gleich viel mehr Spaß an der Arbeit. Das ist ebenfalls eine gute Methode das Vertrauen der Katzen zu bekommen und das anfängliche Eis zu brechen.
Am Ende sind ein paar wirklich schöne Bilder dabei rausgekommen – natürlich geht es immer besser, aber für mein erstes Katzenshooting bin ich mehr als zufrieden.
Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick in mein erstes Katzenshooting verschaffen.
Ich habe euch ja bereits in meinem ersten Blogbeitrag meine Kamera vorgestellt. Jeder fängt mal klein an und so ist es in dem ersten Jahr nicht nur bei der Kamera und einem Objektiv geblieben.
Gekauft habe ich die Kamera inkl. Ladekabel, Akku, einer 16 GB Speicherkarte, einer Tasche von Tamron und einem externen Blitz. Aber wie das nun mal so ist, wollte ich mich weiter ausstatten und so habe ich mir peu à peu weiteres Zubehör zugelegt.
Einen kabellosen RC-6 Infrarot Fernauslöser von Neuftech Dieser ermöglicht es mir Bilder zu machen ohne den Auslöser auf der Kamera zu betätigen. Dies kann nützlich sein, wenn man jede mögliche Erschütterung vermeiden möchte oder auch, wenn man mal selbst mit auf dem Bild sein will.
Ein rutschfestes Stativ mit Kugelkopf von Rollei Zugegeben, das Stativ habe ich von meinen Eltern geschenkt bekommen. Es hat neben der Halterung für die Kamera auch eine Handyhalterung und einen Selbstauslöser für das Handy. Besonders praktisch ist das Stativ, wenn ich abends Bilder mit längerer Belichtungszeit mache, da die Kamera dann ganz still und ruckelfrei auf dem Stativ steht. So ist es auch Möglich mit der Lichtquelle zu spielen und auch zu „malen“. Dazu findet ihr aber demnächst noch einen gesonderten Beitrag von mir.
Ein OTG Kabel USB 2.0 auf Micro-USB von UGREEN in schwarz Das Kabel habe ich geholt, um die Kamera mit meinem Amazon Fire 7 Tablet zu verbinden. Darauf habe ich nämlich die APP SLR Booth Pro installiert. So kann ich mich demnächst meinem Projekt „DIY Fotobox“ widmen. Auch hierzu werde ich einen Beitrag verfassen, sobald ich die Box gebaut habe und diese funktioniert.
Einen Vintage Kamera Rucksack von BAGSMART mit Laptopfach und Stativhalterung Mehr Ausrüstung, heißt auch gleichzeitig, dass man mehr Platz braucht, damit alles sicher verstaut ist. Um alles beisammen zu haben auch, wenn ich unterwegs bin für Shootings, habe ich mir diesen schicken und praktischen Kamerarucksack in Vintage-Optik gekauft. Dieser bietet eine Menge Stauraum unter anderem für eine DSLR Kamera inkl. Objektiv, weitere Objektive, einen externen Blitz, zwei Speicherkarten, einen 14″ Laptop und viel weiteres Zubehör, sowie eine Halterung für ein Stativ. So habe ich endlich genug Platz für meine Kamera und Zubehör. Was mir an dem Rucksack auch sehr gut gefällt, ist, dass ein passender Regenschutz mitgeliefert wurde, der Rückenbereich sehr angenehm gepolstert ist, was den Tragekomfort erhöht, und man das Innenleben dank Klettverschlüssen selbst nach dem individuellen Bedarf gestalten oder gar entfernen kann.
Zu guter Letzt: Ein neues Objektiv! Sigma 28-300mm 1:3.5-6.3 DG Macro Objektiv inkl. Gegenlichtblende OK auch hier muss ich vorab sagen, dass ich dieses tolle Objektiv geschenkt bekommen habe. Ich habe mich RIESIG darüber gefreut und es direkt ausprobiert. Jetzt habe ich noch viel mehr Möglichkeiten und kann noch mehr ausprobieren, worauf ich mich ebenfalls sehr freue.
Sie sind klein, weich, super niedlich und noch sehr jung – die Rede ist natürlich von den kleinsten Fellnasen, Welpen. Kürzlich hatte ich die Gelegenheit gleich drei Welpen vor die Kamera zu bekommen. Bessy, Buffy und Bexter heißen die drei und sind grade mal neun Wochen auf dieser Welt. Die quirligen Dackel-Welpen waren sofort bereit zu spielen und zu kuscheln. Aber sie waren auch sehr neugierig und konnten kaum stillhalten, zumindest bis sie müde wurden.
Wie bin ich dazu gekommen die drei Babys zu fotografieren? Da die Eltern meiner Freundin Ramona Dackel züchten, war ich natürlich direkt an der Quelle. Tatsächlich sind die drei Neuankömmlinge die Enkel von Ramonas Rüden Quincy, der auch gerne mal für mich modelt.
Ablauf des Shootings
Nachdem ich angekommen bin und von den Hunden begrüßt wurde, habe ich direkt den Nachwuchs kennengelernt und mich sofort verliebt. Wer sind aber die anderen Hunde? Die ganze Bande umfasst die hannoversche Schweißhündin Abby, die drei Dackel Damen Quanta, Flummi und Miri, sowie Dackel Rüde Alex. Miri ist dabei nicht nur die Mama der drei kleinsten, sondern auch die Tochter von Flummi und Quincy. Ganz schöne Rasselbande sag ich euch. Als ich also die kleinsten Models kennengelernt habe war es zuerst Zeit zu spielen und zu kuscheln, damit sich die süßen Kleinen auch wohl fühlen und ich ihnen nicht mehr ganz fremd bin. Da die drei jedoch mit mehreren Hunden groß werden und schon öfter Besuch bekommen haben, waren sie auch nicht schüchtern sondern nur neugierig und verspielt.
Natürlich war das Ganze dennoch aufregend und neu für sie. Nach der Spielzeit ging es dann an das Fotografieren. Still sitzen war nix für die Kleinen – zumindest zu Beginn. Also habe ich zuerst ein paar Bilder in der Bewegung gemacht und nachdem Bessy, Buffy und Bexter müde wurden, ging es auch ruhiger zu.
Bexter und Bessy
Probleme während des Shootings
Natürlich lief auch nicht alles glatt. Die erste Hürde war es trotz des Gewusels die Kleinen in deren Spielwahn einzufangen. Dennoch habe ich einige schöne Bilder von den spielenden Welpen bekommen. Allerdings kam plötzlich eine Fehlermeldung „Speicherkarte defekt oder beschädigt“ – Oh nein, dachte ich und hab die Karte rausgenommen um sie auszulesen. Aber meine Befürchtung hat sich bestätigt und ich bin nicht mehr an die Bilder gekommen.
Dann musste schnell ein Ersatz her und mit einer zweiten Speicherkarte ging es dann weiter. Leider waren die Kleinen jetzt schon hundemüde und ich habe keine „Spielbilder“ mehr bekommen, dafür ganz süße „Kuschelbilder“. Um die Welpen nicht zu überfordern ging es danach dann mit den anderen Hunden weiter, die auch gerne posiert haben.
Wer sich ein wenig mit der Hundefotografie beschäftigt weiß, dass es einiges zu beachten gibt und man mit der richtigen Ausrüstung und Technik wirklich viel erreichen kann. Besonders als Fotografie-Anfänger stellt man sich daher zu Beginn viele Fragen, das ging / geht mir auch nicht anders. Daher habe ich dir hier meine Top 10 Tipps für schöne Hundefotos zusammengestellt, die mir immer sehr geholfen haben.
Auf Augenhöhe mit dem Hund fotografieren
Bringe viel Geduld mit
Vorher planen
Genug Leckerlis und Spielzeug
Fokussiere die Augen
Suche spannende Perspektiven
Achte auf den Hintergrund
Kenne deine Kamera
Achte darauf, dass dein Hund Spaß hat
Sei nicht zu kritisch mit dir selbst – und mit deinem Hund
Auf Augenhöhe mit dem Hund fotografieren
Normalerweise sind wir es als Menschen gewohnt unseren Hund von oben zu betrachten – klar, er ist ja auch kleiner als wir. Um ausdrucksstarke Bilder zu bekommen ist es jedoch von Vorteil, sich auf Augenhöhe zu dem Hund zu begeben. Außerdem zeigt man so meiner Meinung nach auch einen gewissen Respekt gegenüber dem Hund. Probier es am Besten selber aus und sieh den Unterschied.
Bringe viel Geduld mit
Der größte Unterschied von der Tierfotografie zur Landschaftsfotografie ist, dass man es bei der Tierfotografie mit Lebewesen zu tun hat, die ihren eigenen Kopf haben. Daher ist es besonders wichtig viel Geduld mitzubringen. Dein Hund möchte vielleicht grade lieber spielen oder ist durch äußere Einflüsse abgelenkt. Rechne damit und sei vorbereitet. Manchmal hilft es schon ihn einfach etwas spielen zu lassen und anschließend zu shooten. Versuch doch die Zeit des Spielens zu nutzen um die Kamera richtig einzustellen und vielleicht sogar ein paar Schnappschüsse in Bewegung einzufangen. Bleib ruhig und geduldig, denn wenn du nervös und hektisch bist, überträgst du dies nur auf deinen Hund.
Vorher Planen
Ich persönlich nehme meine Kamera fast immer bei geeignetem Wetter mit auf Spaziergänge mit Heidi, aber die Wahrscheinlichkeit gute Bilder bei spontanen Gassi-geh-Shootings zu bekommen ist deutlich geringer als bei geplanten Shootings. Daher mein Tipp: Überlege dir vor dem Spaziergang, wo auf der Route besondere Spots sind, die du für Fotos nutzen kannst und welche Posen du gerne shooten möchtest. So kannst du den Spaziergang optimal vorbereitet nutzen um schöne Fotos zu machen. Natürlich spricht auch nichts gegen den ein oder anderen Schnappschuss zwischendurch.
Genug Leckerlis und Spielzeug
Wie bereits erwähnt hast du es mit Lebewesen zu tun und du kannst dir die Arbeit ein wenig vereinfachen, wenn du immer genügend Leckerlis und vielleicht auch Spielzeug dabei hast. So kannst du einfach die Aufmerksamkeit deines Hundes gewinnen und seinen Fokus auf dich und deine Kamera lenken.
Fokussiere die Augen
Zu Beginn kannst du natürlich am einfachsten mit Autofokus fotografieren, aber mit mehr Erfahrung solltest du darauf umstellen den Fokus manuell zu setzen, und zwar auf die Augen.
Die Augen sind der Spiegel der Seele.
Japanisches Sprichwort
Auch die Augen eines Hundes spiegeln dessen Charakter und Seele wider, weshalb der Fokus auf die Augen gelegt werden sollte. Das verleiht dem Bild eine ganz besondere Atmosphäre und du fängst das Wesen des Hundes ein.
Suche spannende Perspektiven
Ich habe ja bereits im ersten Punkt erwähnt, dass es ideal ist die Hunde auf Augenhöhe zu fotografieren, was allerdings nicht bedeutet, dass du immer nur die gleiche Perspektive wählen musst. Bei Bilder, auf denen der Hund zum Beispiel über einen Baumstamm springt, wirkt es noch besser, wenn du von soweit unten wie möglich fotografierst. So hebst du den Hund optisch noch in die Höhe und generierst ein ganz besonderes Feeling. Aber auch die Vogelperspektive kann für das ein oder ander Bild von Vorteil sein.
Achte auf den Hintergrund
Manchmal bin ich so auf Heidi oder meine anderen Models fixiert, dass ich nicht darauf achte, dass grade im Hintergrund Spaziergänger vorbei gehen oder ein Ast aus dem Gebüsch so komisch ragt, dass es aussieht als würde dieser aus Heidis Ohr wachsen. Daher achtet auf den Hintergrund um nachher vor bösen Überraschungen geschützt zu sein.
Kenne deine Kamera
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass du deine Kamera kennen solltest, schließ muss ein Handwerker ja auch seine Werkzeuge kennen. Und nichts anderes ist die Kamera für den Fotografen – ein Werkzeug. Also setz dich mit deiner Kamera auseinander, spiele mit ISO, Blende und Verschlusszeit um ein Gespür für die manuellen Einstellungen zu bekommen. Je besser du dein Werkzeug verstehst und einstellen kannst, desto besser werden auch deine Fotos.
Achte darauf, dass dein Hund Spaß hat
Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten, wenn nicht sogar DER wichtigste Tipp. Heidi ist das geborene Model, sie bleibt brav in Position sitzen und schaut ganz wie ihre Namensvetterin Heidi Klum in die Kamera. Allerdings hat auch sie Tage, an denen sie lieber schnuppert und keinen Spaß daran hätte zu posieren. Und genau dann hat es für mich keinen Sinn sie dazu zu zwingen, da sonst die Ergebnisse auch nicht gut werden und wir nur beide frustriert wären.
Nicht zu kritisch sein
Aller Anfang ist schwer, aber das heißt nicht, dass es nicht besser wird. Mach nicht den Fehler grade zu Beginn deine Fotos mit denen der Profis zu vergleichen, denn auch die haben mal klein angefangen. Wenn du also professionelle Tierfotos siehst, nimm sie als Anreiz aber nicht als Vergleich, denn das würde dich nur frustrieren. Man kann dennoch vieles von Profi Bildern mitnehmen und lernen und versuchen sich daran zu orientieren. Allerdings darf man nicht frustriert sein, wenn es nicht wie beim Profi aussieht. Das sieht es bei mir auch noch nicht, aber wie heißt es so schön: Übung macht den Meister! Also schnapp‘ dir deine Kamera, deinen Hund, geh‘ raus und übe, übe, übe! Du wirst sehen, dass du mit der Zeit immer besser wirst.
Ich hoffe meine Tipps konnten dir helfen und du bleibst fleißig dran! In diesem Sinne denkt immer daran:
Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!