Allgemein, Fotografie, Shootingstories

Erstes „offizielles“ Pferdeshooting

Alles Glück auf Erden liegt auf dem Rücken von Pferden!

Friedrich von Bodenstedt

Nachdem ich jetzt schon einige Erfahrungen in Puncto Hundefotografie sammeln durfte, und auch die ersten Versuche an Katzenshootings hatte, war es nun endlich soweit und ich hatte mein erstes offizielles Pferdeshooting. Mit offiziell meine ich nicht meine geliebte Reitbeteiligung Cadance, denn den und seine Freunde hatte ich ja bereits öfter vor der Kamera, zumindest haben wir es versucht. Nein offiziell bedeutet in diesem Fall ein fremdes Pferd aus einem fremden Stall.

Die liebe Celine hat mich auf Instagram gefunden und ein Shooting angefragt. Leider kam genau dann der Lockdown wegen der Corona Pandemie und das Shooting konnte aufgrund der strengen Bestimmungen nicht stattfinden – und auch ich habe in dieser Zeit ja von Shootings abgesehen, um dem #socialdistancing ebenfalls gerecht zu werden.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wie meine Mama schon immer gesagt hat. Und so war es dann am 17.Mai 2020 endlich soweit und ich bin zu Celine und ihrer Araber-Pinto Stute Awanie auf den Singerhof gefahren.

Celine hatte mich schon „vorgewarnt“, dass Awanie nicht grade einfach ist und man viel Geduld mit ihr haben muss. Allerdings bin ich ganz unvoreingenommen an die Sache ran gegangen, da Cadance ja auch nicht grade einfach ist und Foto-Sessions nicht sonderlich mag. Und was soll ich sagen? Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht und auch wenn Awanie ihren eigenen Kopf hatte, hat sie meiner Meinung nach richtig gut mitgemacht und hat all‘ ihre Tricks ausgepackt.

Die hübsche Stute ist galoppiert, gestiegen und hat perfekt posiert, obwohl sie stillstehen nicht so gern hat. Ich bin mit den Ergebnissen meines ersten Pferdeshootings sehr zufrieden und konnte sowohl Action-Bilder, als auch Portrait Aufnahmen von Awanie allein und mit Celine zusammen machen.

Noch ganz frisch an der Seite von Celine ist ihre neue erst 3-jährige Stute Rosie, die tatsächlich erst vor 3 Wochen in ihr neues zu Hause eingezogen ist. Und die kleine war ebenfalls ein wahres Naturtalent in Sachen posieren.

Wobei es schon eine Herausforderung darstellte, dass beide Models gleichzeitig hübsch schauen UND Celine nicht noch verdecken.

Ich finde jedoch mit genug Geduld hat auch das recht gut geklappt, oder?

Besondere Herausforderungen

Natürlich war es etwas ganz anderes als ein Hundeshooting. Allein der Größenunterschied von Hund zu Pferd ist schon einmal beachtlich, aber auch das Verhalten und die Möglichkeiten unterscheiden sich. Kann man einen gut erzogenen Hund auch mal frei laufen lassen oder das Halsband ausziehen, so macht es wenig Sinn ein Pferd mit Trense frei auf einem Feld ohne Begrenzung und an einer Straße laufen zu lassen. Auch das Abtrensen macht außerhalb einer eingezäunten Weide oder ähnlichem nicht unbedingt Sinn.
Daher war es wichtig das richtige Timing zu finden. Der Moment in dem Awanie die Ohren vorne hat, aufmerksam und hübsch schaut, die Zügel richtig liegen und niemand mehr im Bild ist.

Celine hat mir erzählt, dass sie mit Pferden aufgewachsen ist, und das hat man auch gemerkt. Sie konnte nix aus der Ruhe bringen und auch als Awanie mit ihr bockend über die Wiese galoppiert ist, ist sie ruhig geblieben und hatte die Situation voll im Griff.

Auch die Tricks, die sie Awanie beigebracht hat, wie zum Beispiel steigen auf Kommando waren tolle Motive für mich.

Ein wirklich tolles Team!

Fazit meines ersten Pferdeshootings

Alles in allem bin ich total zufrieden und finde auch die Ergebnisse ganz gut – besonders für das erste Mal. Natürlich lerne ich auch aus jedem Shooting, ob in der Kameraeinstellung, der Objektivwahl, dem richtigen Licht, spannenden und abwechslungsreichen Locations oder in der Bildbearbeitung. Generell lernt man nie aus und das finde ich auch gut so, es macht mir Spaß neues zu lernen und zu entdecken.

Daher freue ich mich schon jetzt tierisch auf mein nächstes Pferdeshooting auf dem Singerhof oder in anderen Ställen. Also falls ihr ein Pferd habt und dieses in der Nähe von Leverkusen steht, könnt ihr euer persönliches Shooting bei mir buchen.

In diesem Sinne geht ein dickes D A N K E an Celine, Awanie und Rosie für dieses einzigartige Erlebnis und ein tolles Shooting.

Auch Celines Freund hat tatkräftig mitgeholfen

Bis ganz bald,
Eure Denise

Allgemein, Lifestyle, Tipps & Tricks

Hundeerziehung

Hundeerziehung ist das A und O, wenn man mit einem Hund zusammenlebt. Aber viele suchen verzweifelt den einen richtigen Weg zu finden. Doch gibt es wirklich die ultimative Lösung oder ein Geheimrezept, wie man seinen Hund am Besten erziehen sollte – oder gar muss?
Die Antwort darauf ist, zugegebenermaßen, für viele erstmal enttäuschend, denn es gibt nicht den EINEN richtigen Weg oder das ultimative Geheimrezept. Jeder Welpe und jeder Hund ist anders und jedes Herrchen und jedes Frauchen setzt andere Prioritäten bei der Erziehung. Also liegt der Schlüssel zu einer guten Hundeerziehung nicht irgendwo an einem mysteriösen Ort versteckt, sondern in uns selbst.

Meine 3 Goldenen Fragen zur Hundeerziehung

Deshalb finde ich persönlich es wichtig, dass jeder Hundehalter seinen eigenen Weg findet und mit seinem Hund arbeitet. Dabei sollte man sich zuallererst folgende 3 goldenen Fragen stellen:

  1. Was sind meine Stärken und Schwächen?
  2. Welche Werte sind mir in der Hundeerziehung am wichtigsten und wo möchte ich hin?
  3. Womit habe ich in der Erziehung die größten Schwierigkeiten und warum?

Ihr müsst zuerst euch und eure eigene Persönlichkeit kennenlernen, bevor ihr euren Hund prägt. Der in der Psychologie als „Big Five“ oder das Fünf-Faktoren-Modell (engl. OCEAN-Model) bekannte klassische Ansatz der Persönlichkeitstypen besagt, dass es fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit gibt. Und jeder Mensch lässt sich demnach in die folgenden fünf Skalen einteilen:

KürzelEigenschaftstark Ausgeprägtschwach Ausgeprägt
OOffenheitNeugierdeVorsicht
CGewissenhaftigkeit (Conscientiousness)Organisiert, StrukturiertUnbekümmert
EGeselligkeit (Extraversion)Gern unter Leuten, GeselligZurückhaltend
AUmgänglichkeit (Altruismus)Mitfühlend, kooperativWettbewerbsorientiert
Nemotionale Stabilität (Neurotizismus)EmotionalSelbstsicher
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Big_Five_(Psychologie)


Um herauszufinden um welchen Typen es sich bei einer Person handelt, werden oft Fragebögen genutzt, der am meisten genutzte Test ist der NEO-PI-R Test nach Paul T. Costa und Robert R. McCrae. Dieser Test ist sehr umfangreich und teilt die fünf Faktoren jeweils nochmal in sechs Unterskalen ein. Falls ihr mehr dazu wissen möchtet, schaut doch mal auf testzentrale.de vorbei, dort könnt ihr den Test downloaden oder nur einzelne Bereiche des Tests.

Allerdings ist dieses Thema äußerst Komplex und ihr sollt ja schließlich nur euch selbst und euren Hund besser kennenlernen und kein Psychologiestudium absolvieren. Deswegen versucht euch hierbei auf das Wesentliche zu beschränken. Dabei hilft oftmals ein simples Notizbuch, in dem man seine Erfahrungen und Beobachtungen von einem selbst und dem Hund festhalten kann.

Infografik: 5 Regeln in der Hundeerziehung
By Pawtastic Tierfotografie

Grundkommandos der Hundeerziehung

Ob der Hund wirklich viele Kommandos lernt oder nicht hängt natürlich stark von Herrchen oder Frauchen ab, aber meiner Meinung nach sollte jeder Hund gewisse Grundkommandos beherrschen oder erlernen. Dazu zählen für mich folgende Kommandos:

  1. Bleib!
    So bleibt der Hund idealerweise dort wo er grade ist. Egal ob man nur nicht will, dass der Hund einem hinterher läuft oder gar, dass er beim Gassi gehen ohne Leine nicht einfach dort hin läuft, wohin er möchte.
    WICHTIG: Beim üben des Kommandos lassen die meisten Menschen ihren Hund „Sitz“ machen, geben das Kommando „Bleib!“ gehen ein Stück und rufen dann den Hund zu sich. Darauf folgt eine Belohnung. Genau das ist falsch! So wird der Hund für das Kommando „Komm“ belohnt und nicht für das bleiben. Statt den Hund zu euch zu rufen, solltet ihr wieder zurück zum Hund gehen und ihn dann dafür belohnen, dass er geblieben ist.
  2. Sitz!
    Dieses Grundkommando kennt wohl jeder. Der Hund setzt sich auf Kommando hin. Aus dem „Sitz“ lassen sich viele weitere Kommandos erlernen, wie zum Beispiel „Platz“ oder „Gib Pfote“.
  3. Komm!
    Fast genauso wichtig oder gar noch wichtiger als „Bleib“ ist das Kommando „Komm“. Hierbei ist der Hund idealerweise immer abrufbar und kommt zu Herrchen / Frauchen zurück, wenn er soll. Für mich eins der Wichtigsten Kommandos überhaupt!
  4. Platz!
    Platz = Hinlegen! Wenn der Hund das Kommando „Sitz“ beherrscht ist es nicht mehr weit bis zum „Platz“. Und von hier aus lassen sich weitere Tricks lernen wie zum Beispiel „Rolle“, „Toter Hund“ oder „Pfoten kreuzen“.
  5. Aus!
    Ebenfalls eines der wichtigsten Kommandos. Wenn der Hund beim Gassi gehen auf die Idee kommen sollte etwas zu fressen, was er nicht soll, hilft dieses Kommando ihn das Fressen ausspucken zu lassen. Auch beim Spielen ist es sinnvoll, wenn der Hund auf Kommando aufhört.

So jetzt bist du dran! Sag mir deine Meinung zur Hundeerziehung in den Kommentaren. Verrate mir was dir bei der Hundeerziehung wichtig ist, was dein/e Hund/e für Kommandos beherrscht / beherrschen und was dein Lieblingskommando ist.

Deine Denise

Allgemein

Darf ich mich vorstellen…?!

Damit ihr auch wisst, wer ich eigentlich bin, was ich mache und wie ich zur Fotografie gekommen bin, möchte ich mich zu allererst einmal offiziell vorstellen:

Mein Name ist Denise Leber, ich bin 28 Jahre alt – zumindest aktuell im Januar 2020 – und komme aus Leverkusen in NRW. Zu meinen Hobbys zählen lesen, Sport, kochen/backen & zeichnen. Aber die wichtigsten Hobbys von allen führen mich genau hier hin: Meine Tiere und die Fotografie.

Warum Fotografie?

Schon immer fand ich es wichtig schöne Augenblicke auf Fotos einzufangen und so Erinnerungen zu kreieren, an die man sich immer zurück erinnern kann. So habe ich schon immer gerne mit meinem iPhone einzigartige Momente eingefangen.
Als Projektmanagerin im Online-Marketing habe ich bereits erste Berührungspunkte in der Webseiten Erstellung und Pflege, sowie in der Bildbearbeitung in Photoshop erhalten. Diese Eigenschaften sind in Verbindung mit dem Hobby Fotografie sehr nützlich und ich lerne immer noch fleißig neues dazu.
Anfang 2019 war es dann soweit und ich habe den nächsten Schritt gemacht und mir meine erste Kamera gekauft, eine Canon EOS 450d mit dem Canon Zoom Lens EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 III Objektiv.

Seit dem suche ich immer nach neuen Ideen und habe mir bereits einiges an Wissen angeeignet um die schönsten Erinnerungen für immer einzufangen. Von Zeit zu Zeit versuche ich mich daran besondere Landschaften im richtigen Licht einzufangen, aber mein absolutes Lieblingsmotiv sind Tiere.

Zu meinen Lieblingsmotiven

Meine Tiere, das sind in erster Linie mein 27 jähriger KWPN-Wallach Cadance, den ich seit Oktober 2005 als Reitbeteiligung habe und meine 14 jährige Eurasier-Mix Hündin Heidi, die ich seit Februar 2015 regelmäßig in Pflege nehme.
Aber nicht nur meine beiden Fellnasen kommen regelmäßig vor meine Kamera, auch die Hunde, Katzen und Pferde meiner Freunde sind immer gern gesehene Motive. Daher habe ich beschlossen, meinen Fokus auf die Tierfotografie zu legen.

Was ist das besondere an der Tierfotografie?

Tiere sind für mich so besonders, weil sie einfach ehrlich sind. Natürlich erfordert es eine Menge Geduld mit Tieren zu arbeiten, ob es das Training oder schließlich das Fotografien betrifft. Aber meiner Meinung nach sind die Ergebnisse die Anstrengungen alle Male wert.
Im Vergleich zur Landschaftsfotografie ist es genau das, was die Tierfotografie ausmacht. Jeder Augenblick ist anders. Und auch jedes Tier ist anders und hat seinen ganz eigenen Charakter. Aber dazu werde ich demnächst noch einen eigenen Beitrag schreiben, also bleibt gespannt.

Ich hoffe ihr habt jetzt einen guten ersten Eindruck von mir bekommen und freut euch schon jetzt auf weitere interessante, lustige & spannende Beiträge von mir.
Bis dahin seht die Welt durch ein Objektiv und fangt eure Erinnerungen ein,

eure Denise