Mein Tier schaut nicht in die Kamera – Was kann ich tun?
Hallo und herzlich Willkommen zu meinem ersten Blog-Beitrag. Wie gesagt ist dies mein erster Beitrag und es werden noch viele weitere folgen, also abonniere doch einfach meinen Blog um sofort zu erfahren, wenn es wieder etwas Neues gibt.
In diesem ersten Beitrag aus der Kategorie Tipps & Tricks möchte ich euch Tipps geben, was ihr tun könnt, damit euer Tier auch in die Kamera schaut. Natürlich sieht es auf den Fotos aus als würden die Tiere immer sofort in die Kamera schauen oder zumindest posieren, aber so ist es natürlich nicht. Die Arbeit mit Tieren braucht vor allem eines – viel Geduld! Am Ende werden die besten Bilder ausgewählt und man sieht logischerweise nur die idealen Ergebnisse, nicht aber die Aufnahmen, wo das Tier grade beim auslösen den Kopf dreht. Daher ist mein erster Tipp, dass ihr euch grade in euren fotografischen Anfängen nicht von Profibildern blenden lasst und nie aufgebt zu üben. Je mehr Erfahrung ihr sammelt, desto einfacher und schneller gelingen euch tolle Bilder.
Warum schaut mein Tier nicht in die Kamera?
Es kann mehrere Gründe dafür geben, warum euer Tier grade nicht in die Kamera schaut. Hier einmal eine Auflistung dazu:
- Ablenkung
- Gegenlicht
- Angst
- Langeweile
Ablenkung
Einer der Hauptgründe, warum euer Tier nicht in die Kamera schaut ist natürlich die Ablenkung. Grade Outdoor gibt es sooo viel zu sehen und zu riechen. Mal laufen andere Hunde oder Menschen vorbei, oder es fliegen Vögel vorbei. Auch Geräusche können schnell ablenken und zack ist das Foto versaut.
Aber nicht verzweifeln, sucht euch grade zu Beginn ruhige Plätze aus und versucht von vorne herein darauf zu achten möglichst wenige ablenkende Einflüsse in der Umgebung zu haben. Natürlich sind junge und aktive Hunde auch oft anfälliger dafür sich leicht ablenken zu lassen. Ihr könnt dies aber auch für euch nutzen und mit Bewegung oder gar nachgemachten Tiergeräuschen den Hund dazu verleiten genau zu euch zu gucken. Macht euch hier ruhig mal zum Affen, denn so macht es erst richtig Spaß.
Gegenlicht
Auch wenn man das Tier falsch positioniert kann dies dazu führen, dass es nicht in die Kamera schaut. Platziere ich Heidi zum Beispiel so, dass mir die Sonne im Rücken steht, heißt das gleichzeitig auch, dass Heidi direkt in die helle Sonne schauen müsste um in die Kamera zu gucken. Und was passiert, wenn du direkt in die Sonne schaust? Genau, du kneifst die Augen zu und schaust weg. Also warum sollte dein Hund anders reagieren? Deshalb mein Tipp: Achte auf die richtigen Lichtverhältnisse und positioniere deinen Hund nicht so, dass er direkt in die Sonne gucken müsste.
Angst
Ein weiterer Faktor ist auch, ob der Hund vielleicht vor etwas Angst hat. Grade, wenn du nicht deine eigenen Hunde fotografierst kann es sein, dass der Hund sich unwohl fühlt oder sogar Angst vor dir als fremder Person hat. Auch vor der Kamera oder dem Blitz kann sich der Hund fürchten. Besonders Welpen oder junge Hunde können sehr schreckhaft sein. Deshalb empfehle ich, euch vorab mit den Hunden vertraut zu machen und sie auch mal an der Kamera schnuppern zu lassen. So könnt ihr dem Hund schon vor dem Shooting Zeit geben sich an euch und die Kamera zu gewöhnen und etwas Angst nehmen.
Langeweile
Mein letzter Punkt ist, dass dem Hund langweilig ist. Stellt euch folgendes Szenario vor: Ihr findet beim Gassi gehen spontan einen super Fotospot und platziert euren Hund wunderbar. Dann merkt ihr jedoch, dass ihr die Kamera erst noch einstellen müsst und es dauert, bis ihr die perfekte Einstellung gefunden habt. Selbst meine geduldige Heidi fängt dann mit der Zeit an durch die Gegend zu schauen und ihre Aufmerksamkeit wandert zu allem Möglichen bis ich mal fertig bin und schon ist die perfekte Pose zu Nichte gemacht.
Schaut vorher wie eure Kamera eingestellt ist und macht Test Schüsse bevor ihr den Hund positioniert, so habt ihr dessen Aufmerksamkeit bei euch und nicht aus Langeweile irgendwo in der Gegend.
Natürlich kann es auch einfach mal sein, dass euer Hund grade einfach keine Lust hat. Dann ist es ganz wichtig ihn oder sie auf KEINEN FALL zu zwingen. Deswegen habe ich immer kleine Trainingsleckerchen dabei, um so dem Hund den Spaß am Shooting zurück zu geben und seine Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Ich hoffe ihr konntet mit meinem ersten Beitrag und meinen Tipps etwas anfangen. Falls ihr Themenwünsche habt oder schon immer etwas zu einem bestimmten Thema wissen wolltet, schreibt mir gerne eine Nachricht oder lasst einen Kommentar da, damit ich auf eure Wünsche eingehen kann.
Bis bald,
eure Denise
